Tiere

 

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Tierführungen in der Erdbeerzeit:
Wir stellen Euch die Gänseküken, Hühner, Schweine und Schafe von Gut Birkenmoor vor und erzählen von ihren Besonderheiten. Dabei klären wir Fragen wie: „Legen weiße Hühner weiße Eier?“, „Wer sind die Läufer unter den Schweinen?“ oder „Was sind Gössel?“ und füttern gemeinsam die Skudden.

Termine: Dienstag 14 & 16 Uhr, Mittwoch & Donnerstag 9 & 11 Uhr, Freitag & Samstag 14 & 16Uhr, Sonntag 11 & 13 Uhr

Die max. Teilnehmerzahl / Führung richtet sich nach den aktuellen Erlässen zur Corona Pandemie
Anmeldung nicht erforderlich.

 

Seit 2017 berreichert eine Skuddenherde unseren Hof und hilft uns beim Rasenmähen.
Es handelt sich um eine Herdbuchzuchtherde und es ist uns ein Anliegen durch Nutzung diese Schafrasse zu erhalten. Die Bocklämmer werden im Frühjahr geschlachtet, Vermarktung nach Anfrage.

Rasse: Die Skudde gehört zu einer Gruppe Schafe, die schon seit sehr langer Zeit in Nordeuropa gehalten wurde und ist sehr ursprünglich. Die Skudde selbst hatte ihr Hauptverbreitungsgebiet in Ostpreußen und im Baltikum. Hier wurden sie auf extensiven Flächen gehalten und entwickelte sich zu einem extrem genügsamen Typ. Da sie aber dadurch auch sehr klein blieben, schien man eine intensive Zuchtarbeit für nicht lohnenswert zu halten. So kam es, dass sich die Skudden lange Zeit sehr uneinheitlich zeigten.

Schon Anfang des 20. Jahrh. war der ehemals große Skuddenbestand wesentlich zurückgegangen. Die Rasse verschwand einfach durch Verdrängungskreuzungen mit anderen Landschafen. Ab den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es kaum noch ursprüngliche Tiere. Am längsten sollen sie sich im Ursprungsgebiet in Masuren auf den kleinen bäuerlichen Höfen gehalten haben. Erhalten ist uns diese Rasse dadurch, dass der Tierpark Hellabrunn schon 1941 eine kleine Zuchtpopulation aufgenommen hatte. Von hier verbreitete sich die Rasse mit der Zeit wieder bei privaten, meist Hobbyhaltern.

Die Skudde ist ein genügsames, kleines Schaf. Die Gewichtszunahmen sind gering, dafür ist es aber auch extrem leichtfuttrig. In der langsamen Entwicklung liegt leider auch ein Problem mit dem heutigen Markt: Ein schlachtreifes Lamm ist auf Grund seiner Entwicklung aus einem Alter heraus, in dem man Schafe hier zulande als „Lämmer“ verkaufen darf, obwohl das Skuddenlamm noch alle Anzeichen eines Lammes vorweist. Hier wird die Rasse heute extrem benachteiligt.

Aus der langen Entwicklungszeit ergibt sich dann auch, dass die Skudde spätreif ist. Sie zählt zu den mischwolligen Schafen, hat harte, gute Klauen, ist vital und wetterunempfindlich. Das Fleisch schmeckt wildbretartig.

Durch die großen, gedrehten Hörner der Böcke – die Muttern sind hornlos oder haben Hornstummel – und ihrer Mähne hat diese Rasse einen besonderen „Schauwert“. Die Skudde wird heute vielfach zur Landschaftspflege eingesetzt.
www.vieh-ev.de

Auf 5000m² mit Gras, Kräutern, Gehölz und Teich läßt es sich bei jeder Temperatur gut aushalten. Etwas Futter, Streicheleinheiten und eine mit viel Stroh gefüllte Hütte runden das Wohlfülprogramm eines Angler Sattelschweines auf unserem Hof ab.

Unsere Ferkel stammen von dem nur wenige Kilometer entfernten Versuchsgut Lindhof (Bioland). Es handelt sich um eine extrem gefährdete Schweinerasse, dem Angler-Sattelschwein. Durch die schonende Haltung im Freien haben die Schweine die Möglichkeit ihren angeborenen Bedürfnissen nachzukommen. Sie schlafen auf Stroh in offenen Hütten und graben in der Erde nach Würmern, verschiedenen Insekten und Wurzeln und je nach dem, was die Pachtgärten aus dem Vorjahr übrig gelassen haben. So kommt es, dass sich neben Gartenkräutern auch Wildkräuter auf dem Speiseplan befinden. Je nach Jahreszeit landen auch mal Erdbeeren, Äpfel und Kastanien im Futtertrog. Zusätzlich erhalten sie eine kleine Ration an hofeigenem Getreide. Wir sind überzeugt, dass sich die vielfältige Ernährung und der freie Bewegungsraum positiv auf unsere Tiere auswirkt – und das schmeckt man!
Den Großteil der Schweine halten wir für das Restaurant El Mövenschiss in Schilksee. www.elmoevenschiss.de

Schweineleasing
Wie geht das? Du least von uns ein Bio-Angler Sattelschwein. Das Schwein verbleibt zur weiteren Aufzucht bei uns. Auf den Kaufpreis ist eine Anzahlung in Höhe von 300,-€ (für ein halbes Schwein 150,-€) zu entrichten. Die Anzahlung wird mit dem Gesamtbetrag verrechnet. Das Schwein kostet 8,90€ pro kg Schlacht-Gewicht (80-100kg). Diese Kosten beinhalten das Ferkel, Futter, Wasser, Stroh, laufende Kosten, evtl. Tierarztkosten, Unterbringung und Pflege, Mehrwertsteuer, Veterinärgebühren, schlachten, portionieren und vakuumieren. Die Restsumme ist fällig bei Abholung der Ware. Die Anzahlung wird bei Rücktritt vom Vertrag nicht erstattet. Das Risiko von Tod durch Krankheit oder Seuche
trägst Du – derartiges ist bei unseren munteren Schweinen jedoch nicht vorgekommen. Wenn das Schwein die Schlachtreife (etwa nach 6-8 Monaten) erreicht hat, stimmen wir gemeinsam einen Schlachttermin ab. Geschlachtet wird bei Neidhardt in Holtsee (konventionell). Zum Schlachtgewicht zählen auch z.B. Kopf und Beine, die normalerweise vom Schlachter entsorgt werden. Auf besonderen Wunsch können diese ebenso wie die Innereinen (z.B. Leber, Niere, Herz) nach Absprache mitgeliefert werden.

Weitere Informationen zum Angler Sattelschwein auf der Website:
www.vieh-ev.de

Halten wir zur Zeit nur für den Eigenbedarf. Auch hier haben wir uns für eine besondere Rasse entschieden. Das Sundheimer Huhn ist ein Zweinutzungshuhn. Das bedeutet, es hat einen guten Fleischzuwachs und eine gute Legeleistung.
Mit der ganzen Familie am Tisch ein schönes Festmahl genießen. Zum Martinstag am 11. November oder an den Weihnachtsfeiertagen wird die Gans bevorzugt gegessen. Wir halten Gänse in biologischer Freilandhaltung so dass ihr die Tiere immer sehen könnt um Euch selber von ihrer Haltung zu überzeugen. So könnt ihr Euch den Gänsebraten mit gutem Gewissen schmecken lassen.

Aufzucht: Die Gössel kommen im Juni von dem Biobetrieb Kucka www.gans-gut.de zu uns und sind erst 1-3 Tage alt. Die ersten 3 Wochen bleiben sie im warmen Stall und bekommen ein spezielles biologisches Gänseaufzuchtfutter von der Firma Gut Rosenkrantz sowie frisch geschnittenes Gras und viel Wasser. Ab etwa der 3. Woche dürfen sie bei schönem Wetter täglich ein paar Stunden raus auf einen geschützten Grasauslauf, der vor Raubtieren vom Boden und aus der Luft Schutz bietet. Sobald sie etwas größer sind, vergnügen sich unsere Gänse über den gesamten Tag auf unterschiedlichen
Weiden – teils mit Teichen, die gern für ein ausgiebiges Bad genutzt werden, oder sie dürfen sich frei auf dem Hof bewegen. Dort fressen sie Gras, Kräuter, Blumen und Obst. In der Saison sind es auch mal leckere Erdbeeren!

Nachts werden Sie im, mit Stroh eingestreutem, Stall gehalten. Dort erwartet sie etwas Bio-Getreide  und frisches Wasser.
Lebensende: Im November, zum Martinstag, werden sie geschlachtet. Fertig abgepackt, mit den Innereien in einem extra Beutel, können die Gänse bei uns auf dem Hof abgeholt werden. Das Gewicht liegt etwa zwischen 3-6 kg, der Preis beträgt 19,00 €/kg. Unsere Gänse haben nur sehr wenig Fett, da sie den ganzen Tag laufen, schwimmen und sich zu mindestens 90% von frischem Grün ernähren.

Erwerb: Ab 2018 vermarkten wir unsere Gänse vorwiegend nach Vorbestellung. Das heißt, Du reservierst bis Februar Deine Gans und machst eine Anzahlung von 19,00 €. Dann orientieren wir uns an der Anzahl vorbestellter Tiere beim Kauf der Küken. Ab November kannst Du Deine große Gans
dann abholen.

Bestellungen nemen wir im Feldcafe entgegen, oder telefonisch und per Email.

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